Konferenz der UNIQ-Vorstände 2019

Auf ihrer jährlichen Zusammenkunft haben auch in diesem Jahr die UNIQ-Vorstände verschiedene Beschlüsse gefasst. Dazu trafen sich die Chefs der Flughäfen aus Augsburg, Berlin-Michelstadt, Bocholt, Stralsund, La Palma, Vaduz und São Nicolau, sowie die CEOs der Fluggesellschaften Avicon, Bonnair, Fluxair, Vaduzia und Westfalia am Flughafen Frankfurt / Main. Nicht dabei sein konnten die Vertreter der Flughäfen Emden und Sharm al Icona, sowie der Fluggesellschaften Air Icona, Jetsun und Wingjet. Allerdings wurden die abwesenden Vertreter umgehend über die Beschlüsse informiert und erklärten ihr Einverständnis. Zum Bedauern aller Anwesenden war auch der Flughafen Wuppertal nicht dabei und erklärte nur zwei Tage nach dem Treffen den sofortigen Austritt aus der UNIQ. 

Hier nun zu den einzelnen Beschlüssen:

1. Der Einkauf von Flugzeugen soll künftig für alle UNIQ-Airlines koordiniert stattfinden. Damit erhoffen sich die UNIQ-Airlines günstigere Preise am Markt zu erzielen. Den Auftrag zu entsprechenden Verhandlungen mit namhaften Flugzeugbauern hat der Flughafen Berlin-Michelstadt übernommen. Schon Mitte August soll hier Klarheit herrschen, ob entsprechende Verträge möglich sind.

2. In der Vorweihnachtszeit soll eine gemeinsame Promotion-Aktion aller UNIQ-Fluggesellschaften stattfinden. Mehr wollten die UNIQ-CEOs nicht verraten. Nur so viel: Eine wichtige Rolle werden die UNIQ-Logojets der einzelnen Airlines spielen.

3. In diesem Herbst soll es wieder eine Interviewreihe mit den CEOs der an der UNIQ beteiligten Airports und Airlines geben. Eine ähnliche Aktion gab es bereits vor mehreren Jahren und sie war sehr erfolgreich, so dass sich die Vorstände darauf geeinigt haben, diese Aktion in 2019 zu wiederholen. Koordiniert wird die Interviewreihe diesmal vom Flughafen Berlin-Michelstadt.

4. Die UNIQ-Homepage wurde neu gestaltet werden. Im Mittelpunkt des Relaunches standen die Benutzerfreundlichkeit und mehr dynamische Elemente. Der Relaunch wurde in Kooperation der Airlines Avicon, Bonnair und Fluxair durchgeführt. 

5. Die Ausbildung der Pilotinnen und Piloten sowie des Kabinenpersonals soll künftig gemeinsam durchgeführt werden. Dazu errichtet die UNIQ eine gemeinsame Pilotenschule, die UNIQ Flight Academy, am Flughafen Nimes in Frankreich. Der Flughafen Nimes wird dazu in naher Zukunft in die UNIQ aufgenommen werden. Für die Schulung der Piloten werden drei Flugzeuge des Musters Phenom 300 angeschafft. Die Trainingsflüge werden die Piloten zu allen UNIQ-Flughäfen führen, so dass die Trainingsflieger auch gelegentlich an anderen UNIQ-Airports, nicht nur in Nimes, zu sehen sein werden. Für die Ausbildung des Kabinenpersonals wird ein Crew Schulungszentrum für alle UNIQ-Airlines am Flughafen Berlin-Michelstadt International eingerichtet.

Deutschlands größter Flughafen in Frankfurt / Main war auch in diesem Jahr wieder die Kulisse für das Jahrestreffen der UNIQ-Vorstände